Mehr Geschäft – Wie du Kunden mit Direct Mail gewinnst!

Zusammenfassung

Ein besonderer und profitabler Weg um Neukunden zu gewinnen ist leider aus der Mode gekommen: Direct Mailings. Also Briefe.

 

Das hat vor allem 2 Gründe:

 

#1: Online übernimmt immer mehr Überhand.

#2: Unternehmer haben wenig Erfolge mit Direct Mailings.

 

Pascal sagt: Dann wurde es einfach nicht richtig gemacht. Du musst wissen wie es geht und dann kannst du damit Millionen umsetzen. Ernsthaft.

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Transkript

Felix: 0:00:00 Pascal?

 

Pascal: 0:00:01 Ja

 

Felix: 0:00:01 Wir waren doch eigentlich verabredet. Wir wollten doch ein paar Videos drehen. Wo bist du?

 

Pascal: 0:00:04 Du, ganz ehrlich, ich bin auf dem Weg. Aber hier war mega Verkehr. Ich war gerade noch bei einem Termin. Heute ist wieder so ein Tag Druck.

 

Felix: 0:00:12 Ja. Wie? Wann bist du denn jetzt hier?

 

Pascal: 0:00:15 Ich beeile mich. Ich beeile mich. Jetzt ist schon wieder der Nächste, der auf der Straße steht. Ich gebe wirklich Gas. Wirklich. Ich gebe Gas. Was soll ich machen?

 

Felix: 0:00:22 Vollgas geben.

 

Pascal: 0:00:23 Ja, ich habe leider, weißt du, kennst du die Humphrey. Der mit dem, der Schwarzenegger immer rumfährt?

 

Felix: 0:00:28 Pascal, komm, nein, komm. Ist egal. Gib einfach Gas! Ich warte hier. Okay? Bis gleich. Komm! Ja. Ja. Ja. Komm. Wir warten einfach mal und dann sehen wir uns hoffentlich gleich am Flipchart wieder. Bis gleich!

 

Pascal: 0:00:41 So, liebe Freunde. Das hier ist jetzt mal ein bisschen etwas Ungewöhnliches, weil ich über ein Thema spreche, da habe ich noch nie darüber gesprochen. Aber die Frage kam und deswegen sprechen wir darüber. Ihr seht das schon, was hier steht. Kunden mit Direct Mails gewinnen. Was ist das denn? Auf jeden Fall schon mal eine gute Nachricht, es geht um Kundengewinnung. Hast du Bock drauf? Klar hast du Bock drauf. Also let´s go!

 

Pascal: 0:01:02 Also Direct Mails. Lass uns mal kurz in den Film schießen, was es eigentlich ist. Direct Mails sind wirklich Sachen, die kommen mit der Post, also nicht online, offline. Schau mal, das ist wie, du kriegst etwas in der Post, Angebot, Werbung. Werbung kommen mit der Post, mit Briefmarke und alles Drum und Dran. So, nicht via E-Mail und so. Echt kannst du anfassen. Das sind Direct Mails. Sind so ein bisschen aus der Mode und das eigentlich sehr schade, weil ich selber habe mit Direct Mailings wirklich Millionenumsätze gemacht, ohne zu übertreiben. Die meisten Menschen, die ich kenne, sagen immer: Ja, aber Direct Mails habe ich auch schon mal probiert, hat nicht geklappt. Ich habe nur Geld verbrannt. Keine Resonanz. Funktioniert bei mir nicht. Meine Antwort ist: Ja, dann hast du es falsch gemacht. Und deswegen, das Ding heißt ja hier “Mehr Geschäft”. Wir spielen die gesamte Klaviatur, nicht nur online, sondern auch offline. Und gerade weil das so wenige nur noch nutzen, ist das vielleicht für dich eine echt fette Chance, wenn du es richtig machst. Mit den vier Tipps, die ich dir in dem Video jetzt gebe, dass du damit auch Kunden gewinnst und mehr Umsatz machst. So, das wäre die Idee.

 

Pascal: 0:02:10 Also Fakt ist, schlechte Direct Mailings sind ein Desaster. Natürlich. Das ist so. Ich kann das dann verstehen. Schlechte Mailings bringen nichts, kosten nur Geld und alle Welt sagt: Oh scheiße! Aber gute Direct Mailings können dir Millionen bringen. Hm, also der häufigste Scheiterungsgrund aus meiner Sicht, warum diese Mailings nicht funktionieren, sind drei Sachen. Also Scheiterungsgründe schreibe ich mal hin. Sind drei Sachen. Nummer 1, würde ich sagen, ist, die Zielgruppe wurde nicht richtig analysiert. Ich sage mal hier Zielgruppenanalyse war schlecht, wurde einfach nicht richtig analysiert. Oder viele sagen: Ja, schick mal Mailing einfach an alle! Aha. Also im Postleitzahlenbezirk x. Das ist einfach kacke. Das kann nicht funktionieren. Zweiter Grund ist, du hast nicht die richtige Liste angeschrieben. Erkläre ich gleich etwas dazu. Aber nicht richtige Liste. Man kann nämlich auch und das ist das Coole, Listen buchen aus einer gewissen Zielgruppe. Und Nummer 3 der Scheiterungsgründe ist dann hier nicht die richtige Liste, einfach nicht die richtigen Leute angeschrieben. Nicht richtige Leute.  Ich hätte jetzt auch schreiben können falsche Leute, aber das wäre ja viel zu einfach gewesen. Also nicht richtige Leute. Das sind so die drei häufigsten Scheiterungsgründe. Also das erstmal nur so vorweggeschoben.

 

Pascal: 0:03:46 Nimm mal ein Beispiel. Stell dir mal vor, du verkaufst Krawatten und sagst: Cool, ich schicke jetzt ein Mailing – an wen schicke ich das raus? An Automechaniker. Weißt du, ich schicke das an alle Automechaniker. Jetzt ist es ja so, der Automechaniker an sich, der trägt im Job relativ selten eine Krawatte. Wann trägt er die Krawatte? Wenn überhaupt vielleicht sonntags, wenn er in die Kirche geht. Das ist jetzt aber nicht so häufig. Also würde natürlich dort die Resonanz eines solchen Mailings quasi gleich null sein. Jetzt bist du der Krawattenanbieter und sagst: Ja, Direct Mailing klappen bei mir nicht. Ich gebe zu, ist ein doofes Beispiel. Aber im Prinzip ist so die Welt. Es ist ein bisschen überzeichnet jetzt, aber genau das ist das, was da draußen immer ist. Die Targetierung ist falsch.

 

Pascal: 0:04:24 Nummer 1 Tipp lautet also, die richtige Targetierung ist hier essenziell. Ohne die richtige Targetierung wirst du leider verlieren. So. Richtige Targetierung mit richtiger Zielgruppe. Richtige Zielgruppe plus Targetierung. Das ist ja ein bisschen wie in der Onlinewelt. Also alle von euch, die irgendwie schon mal Facebook-Werbung geschaltet haben, da geht es ja auch um Targetierung. Die bei Google Werbung geschaltet haben, geht es um Targetierung. Interessen, Alter, Kaufkraft, Haushaltsstand, und, und, und. Weißt du, das sind ja so viele Faktoren, die du online beachtest, wo jeder sagt: Online, ja, ist doch klar, wenn die Ad nicht funktioniert, wenn du sie an die falsche Zielgruppe ausspielst. Ja. Aber das ist hier genau das gleiche, weißt du. Und hier steckt echt eine Chance drin für dich. Viele sagen, nochmal: Ja, habe ich schon probiert, klappt bei mir nicht. Und das ist schade, weil hier steckt richtig Asche drin.

 

Pascal: 0:05:15 Der zweite Scheiterungsgrund hier daneben, das ist so Bereich Zielgruppe. Der zweite Scheiterungsgrund ist aus meiner Sicht die mangelnde Konsistenz. Also mache ich nochmal hier irgendwie so dieses Plus One: mangelnde oder keine Konsistenz. Was meine ich damit? Naja, schau mal, das ist ein Mailing. Wie im E-Mail-Marketing auch sagst du ja: Mensch, guck mal, mehr Kontakt bringt mehr Geschäft. Und viele haben es probiert, die schicken ein Mailing raus, ein Direct Mailing. Schicken das an keine Ahnung wie viele Leute und sehen, hm, kauft keiner. Ja gut, hat nicht funktioniert. Aber dann hören sie auf. Guck mal, das ist doch eigentlich wie im Datingbereich. Im Datingbereich gehst du ja auch nicht durch die Diskothek und sagst: Hey, guten Tag, willst du mich heiraten? Und die sagen alle: Nein, hau ab! Da sagst du ja auch nicht: Ach Mensch, ich bin ein scheiß Typ, mich will keiner heiraten. Macht ja keinen Sinn, sondern es ist ja ein mehrstufiges Kontaktsystem. Guck mal, willst du eine Buttermilchschorle trinken? Guck mal, wollen wir mal ins Kino gehen, uns “Free Willy” angucken? Guck mal, wollen wir mal Kastanien sammeln gehen? Guck mal, wollen wir mal irgendwie Matratzenhorchdienst machen? Und so weiter und so fort. Mehrere Kontaktstufen bringen dich am Ende ans Ziel. Und das ist hier genauso. Das heißt also, mangelnde Konsistenz bei Mailings wird deinen Mailingerfolg killen. Positiv ausgedrückt: Wenn du ein Mailing machst an eine Zielgruppe, dann verschick nicht nur ein Mailing, sondern verschick mehrere. Erst das erste, dann das zweite und dann das dritte und so weiter. Wie viele sage ich dir gleich noch. Aber mangelnde Konsistenz ist einfach ein Killer. Das ist wie beim Muskelwachstum. Da gehst du ja auch nicht ins Gym, machst einmal Hanteltraining, guckst in den Spiegel, sagst: Ist nicht dicker geworden, klappt bei mir nicht. Das wäre ja bescheuert. Dennoch so verhalten sich ganz, ganz viele im Business. Also Konsistenz wahnsinnig wichtiger Tipp. Also Nummer 2 Tipp lautet Konsistenz. Wie gehe ich gleich darauf ein.

 

Pascal: 0:07:18 Wichtig ist bei Konsistenz, dass du eine Sequenz versendest. Eine Sequenz sind eben mehrere Mailings. Mehrere Mailings, die du nacheinander versendest. Eins, zwei, drei und so weiter und so fort. Und selbst wenn nach dem ersten viele noch nicht reagieren, dann liegt das ja nicht zwingend daran, dass die kein Interesse an deinem Angebot haben. Sondern dann liegt das daran, dass die jetzt vielleicht gerade nicht den richtigen Moment haben, um auf dein Angebot zu reagieren. Und im E-Mail-Marketing versendest du ja auch Sequenzen. Im E-Mail-Marketing empfehle ich ja immer diese Sequenz Nutzen-Logik-Angst. Das heißt, jemand hat sich bei dir eingetragen, dann willst du, dass die Person, keine Ahnung was, sich jetzt fürs Telefonat einträgt oder bei dir kauft. Denen, die es noch nicht getan haben, schickst du eine E-Mail mit Nutzenargumenten, einfach nur Benefits. Denen, die dann immer noch nicht reagiert haben, schickst du eine Mail mit Ratio-Elementen, also linke Gehirnhälfte, wo du so Beweise, Sicherheiten, Garantien und so weiter kommunizierst. Und die, die dann immer noch nicht gekauft haben, da gehst du dann in den Bereich der Scarcity, also der Verknappung, der Angst am Ende. Angst etwas zu verpassen. Status Quo-Angst. Wenn du nichts änderst, bleibt es. Limitierst das Angebot zeitlich zum Beispiel. So. Nutzen-Logik-Angst. Wir sprechen über eine Sequenz.

 

Pascal: 0:08:31 Genau das gleiche gilt aber auch für Offline-Mailings. Leute, ich habe früher im Kosmetikgroßhandel mit Offlinemailings also wirklich ordentliche Umsätze, siebenstellig generiert. Einfach nur, nicht weil ich ein Mailing versendet habe, sondern ich habe jeden Monat zigtausende Mailings versendet, aufeinander aufbauend zum Teil, nicht alle. Aber Sequenzen versendet, die in Summe dann für Geschäft sorgen. Mehr Kontakt bringt mehr Geschäft. Okay? Also Sequenzen sind irre, irre wichtig. Jetzt sagen viele: Ja, aber das ist doch so teuer. Moment mal, Leute. So ein Brief. Sagen wir mal, der liegt bei 60 Cent. Also 0,6 Euro. 60 Cent, das ist ja jetzt, wenn du es richtig targetierst und jetzt sind wir hier oben wieder, ist das so viel am Ende nicht, muss ich sagen. Denn schau mal, online hast du ja auch Klickkkosten und auf eine Facebook-Werbung, uns kostet ein Klick weit über einen Euro. Ein Klick. Und da finde ich die 60 Cent, rein jetzt mal für Porto. Gut, da kommen noch ein bisschen Druckkosten hinzu, verstehe ich. Aber dann bist du vielleicht bei 80 Cent. Ist immer noch weniger. Nochmal: Natürlich ist Onlinemarketing, also Anzeigen schalten auf Facebook zum Beispiel, klar, hast du einen viel größeren Reach, du erreichst viel mehr Leute. Ich sage ja nicht, mach entweder oder. Ich sage: Mach beides! Nutz das auch mal! Und deswegen viele sagen, nein, ist zu teuer. Aber ganz ehrlich das Argument zählt nicht, wenn du richtig targetierst.

 

Pascal: 0:10:08 Und was du versenden solltest, sage ich dir auch gleich. Klar ist aber auch online, je stärker umworben ein Markt ist, desto teurer sind die Klickkosten. Das ist ja bei uns genau das gleiche. Klickkosten in stark umkämpften Märkten sind höher als in Nischen. Ja, aber hier bei so einem Direct Mailing sind die Kosten die Kosten, egal ob du an, keine Ahnung was, nur die größten Zahnarztpraxen dein Mailing versendest, die normalerweise online richtig Asche kosten würden oder an Kfz-Werkstätten oder an Haushalte mit zwei Kindern. Das ist völlig egal. Die Kosten sind die Kosten und das ist ein weiterer Vorteil dieser Direct Mails. Okay?

 

Pascal: 0:10:48 Und jetzt kommt der nächste Tipp, der dazu führen kann, dass deine Mailings funktionieren. Und das sind, Nummer 3 Tipp, das kennt kaum einer. Wenn ich es dir jetzt erkläre, supersimpel, aber kaum einer macht es. Ich nenne das Affinitäts-Mailings. Was heißt denn das, Affinitäts-Mailings? Gehen wir erstmal in den Bereich Affinität. Affinität bedeutet: Hey, ich habe da eine Affinität dafür. Keine Ahnung was. Ich interessiere mich für Mountainbike fahren, also habe ich eine Affinität zu Mountainbike. Affinität bedeutet im Interessensfeld sozusagen. Was du jetzt beispielsweise machen könntest, guck mal, wenn du ein Dienstleister bist und deine Dienstleistung ist, keine Ahnung was, du hilfst Unternehmen dabei, wie sie das Internet nutzen zur Kundengewinnung, wie sie generell mehr Umsatz machen oder so etwas. Zum Beispiel, nur mal als Beispiel. Dann könntest du jetzt eine Liste mieten bei einem Versender zum Beispiel für Golfzubehör, ein Versandhandel für Golfsachen. Golfschläger, Golfbälle, Golfklamotten und so weiter. Zielgruppe Golfer. Du könntest dort eine Liste mieten und sagen: Okay, ich möchte alle Kunden in Deutschland, alle Kunden in Bayern, alle Kunden in Wuppertal, egal wo, anschreiben. So, da hast du eine sehr klare Zielgruppe. Leute, die da schon mal gekauft haben. Golfer. Und jetzt verschickst du ein Mailing und da schreibst du irgendwie so etwas drauf, jetzt muss ich mal überlegen. Verschickst ein Mailing, da schreibst du irgendetwas drauf: Würden Sie sich freuen, wenn Ihr Unternehmen automatisierter läuft, sodass Sie mehr Zeit zum Golfspielen haben? Geil! Du sendest ein Mailing aus dem Nichts heraus. Die haben noch nie von dir gehört, aber du bist sofort im Affinitätsfeld. Du bist sofort im Interessensfeld, weil du eine gewisse Zielgruppe angeschrieben hast, in dem Fall Golfer und diesen Interessensaufhänger nutzt, um dein Angebot mit einem Benefit da reinzudrücken. Verstehst du? Und diese Affinitäts-Mails habe ich oft genutzt. Und die funktionieren irre gut. Klar muss man da ein bisschen kreativ dafür werden, aber das musst du generell im Bereich Ads und im Bereich Werbung. Das ist Werbung. Das heißt, das ist schon der dritte Tipp, der dazu führen kann, dass deine Direct Mails funktionieren.

 

Pascal: 0:12:51 Jetzt kommt so oft hier dieses Argument, nochmal: Ja, aber kann ich mir nicht leisten. Ich würde ja gerne, ich verstehe es, ist alles gut, kann ich mir nicht leisten. Nein! Schau mal, du kannst es dir nur nicht leisten, wenn du die gesamte Stadt anschreibst. Aber das willst du nicht. Schreib erstmal kleine Gruppen an! Bilde Tausender-Gruppen zum Beispiel. Oder sagst, okay, keine Ahnung was, zum Beispiel ich schreibe 5.000 Leute an insgesamt und ich möchte das gerne wie einen Splittest aufteilen in fünfmal 1.000. Die 1.000 kriegen das, die 1.000 das, die 1.000 und so weiter. Und dann machst du unterschiedliche Aufhänger, unterschiedliche Affinitäts-Aufhänger zum Beispiel. Und dann wirst du sehen: Boah cool, Tausender-Gruppe 1 reagiert so, Gruppe 2 reagiert so. Und dann siehst du: Ah, guck mal, das ist der beste Aufhänger. Und den schickst du dann an die nächsten 10.000 zum Beispiel. Das heißt also nicht an eine ganze Stadt senden, sondern ein klares Segment und dann kannst du dir das auch leisten. Wenn du super targetiert bist, dann ist es auch erfolgreich. Und wenn es erfolgreich ist, kannst du es dir als recht leisten. Verstehst du?

 

Pascal: 0:13:45 Also was würde ich jetzt als erstes Mailing nutzen? Schau mal, als erstes Mailing, deshalb habe ich das hier so hingeschrieben, würde ich etwas nutzen, was ich so Oversized Postcards nenne. Stell dir vor, du schreibst jemanden kalt an, nach Hause per Post, ist ja etwas Gedrucktes. Da würde ich keinen Brief verschicken. Ganz ehrlich, verschick keinen weißen Umschlag. Weil der größte Killer deiner Direct Mailings sind ja, sie landen unregistriert im Müll. Du kennst das zu Hause, wenn du die Post machst. Du hast so einen Stapel oder hast die ganze Post und dann machst du drei Stapel: Rechnungen, keine Ahnung, muss ich gucken und Werbung. Und Werbung kommt direkt so, guck mal, du hast den Mülleimer neben dir stehen. Ich mache das so, ich habe da den Mülleimer danebenstehen. Werbung, weg, weg. Weißer Brief, weg. Weißer Brief, der nach Werbung aussieht, weg. Postkarte ohne Umschlag, Postkarte in Übergröße, ein bisschen stärkerer Karton bringt, habe ich zigfach getestet, viel größeren Erfolg, weil viel höhere Aufmerksamkeit. Was bedeutet Übergröße? Irgendwie so 15 mal 30 Zentimeter. Das ist natürlich jetzt hier in meiner bildlichen Veranschauung nicht so, die müsste viel länger sein. Aber das ist tatsächlich groß, weil es ist so richtig ein Oversize-Ding. Da denkst: Was ist denn das bitte schön? Und wenn du das versendest als erstes hier, als erstes so etwas hier versenden, OP, Oversized Postcard, dann hast du hier natürlich eine viel höhere Aufmerksamkeit.

 

Pascal: 0:15:07 Und kannst dann im Weiteren, würde ich hier nochmal eine Postkarte versenden, die muss jetzt nicht mehr Oversize sein. Und hier kannst du einen Brief versenden, als drittes hinterher. Das wird dann ein bisschen günstiger, aber das kannst du dir hier leisten, weil jetzt kennen sie dich schon. Viele machen immer Brief, Brief, Brief und denken sich, warum es keine Resonanz gibt. Ja, weil die einfach unregistriert im Müll landen. Aber mit so einer Oversized Postcard oder so etwas, kannst du dir natürlich drucken lassen bei Flyeralarm, bei Druckbombe, bei keine Ahnung was, bei den ganzen Onlinedruckereien, hast du eine viel höhere Aufmerksamkeit. Und nochmal: Ja, natürlich ist das Geld, was nötig ist, aber das ist es auch bei der Onlinewerbung. Aber wenn du dir jetzt 5.000 Stück davon drucken lässt, es ist wahrscheinlich egal, ob du dir 5.000 oder 10.000 davon drucken lässt, die Kosten sind dann nicht mehr so unterschiedlich, dann sind das ein paar Euro. Aber wenn du das Ding hier attraktiv gestaltest, dann wird es funktionieren.

 

Pascal: 0:15:56 Was heißt denn attraktiv gestalten? Guck mal hier, es geht doch um auffallen. Auffallen. Benefit kommunizieren und hochwertig sein. Dann hast du, wenn du die drei Sachen machst, dann hast du auf jeden Fall schon mal einen guten Mix an Dingen, die du richtig machst, damit das hier registriert wird. Damit du sozusagen wie, online würden wir jetzt sagen, eine gute Open-Rate hast. Okay? Also das ist schon mal so ein Tipp für das Format. Stell dir einfach vor die Person beim Öffnen vor. Weißer Briefumschlag landet direkt Ablage P. Das Ding hier nicht. Aufmerksamkeit ist da. Okay? Und Joe Gerard, der größte und erfolgreichste Autoverkäufer aller Zeiten, stand immer im Guinnessbuch der Rekorde, weil er die meisten Autos auf diesem Planeten verkauft hat. Der hat mal gesagt: Naja, je mehr Spaghettis du an die Wand wirfst, desto mehr bleiben halt hängen. Mehr Kontakt bringt mehr Geschäft. Weißt du? Also einfach mal machen. Könnte ja klappen. Also ganz, ganz interessant.

 

Pascal: 0:16:58 Das heißt also, hier drauf bitte nicht die Lebensgeschichte erzählen, sondern kurz und knackig. Wenig Inhalte. Wenig Inhalte. Auffallen, Benefits kommunizieren, hochwertig sein und natürlich eine Call to Action draufmachen. Hierbei gilt es auch mal ein bisschen Brain reinzustecken. Muss das direkt der Kauf sein? Nicht zwingend. Kann der Kauf sein, kann aber auch dein MOZ sein. Also hier zum Beispiel entweder Kauf oder aber nächster Schritt. Nächster Schritt ist ja das, was ich online nenne MOZ, maximales Onlinevertriebsziel. Hier sind wir nicht im Onlinebereich, also würde ich einfach sagen nächster Schritt. Überleg dir das mal: Was ist schlau? Mach die Hürde nicht zu groß. Das war dazu.

 

Pascal: 0:17:44 Dann wie viele Mailings versenden? Was heißt denn Sequenz? Schau mal, ich würde, wenn ich eine Mailing-Aktion mache, immer Minimum drei Stück machen. Wenn du zwei machst, kannst du auch lassen. Eins als recht nicht. Minimum drei Stück. Ich mache gerne sogar noch mehr, vier, fünf, sechs. Ja, aber wie viele denn noch? Naja, solange wie es funktioniert. Und das ist der nächste Tipp, den ich aber einfach hier mit draufpacke. Nutz irgendeine Art Code. Nutze eine Art Code für die Response, um die Response messen zu können, um zu gucken: Okay, kommt darüber noch etwas oder nicht? Ich habe das oft gemacht, dass ich hier eine gewisse Landingpage zum Beispiel kommuniziert habe. Wenn ich sie versucht habe, online irgendwie reinzukriegen, eine gewisse Landingpage kommuniziere oder dass ich sage: Ruf eine gewisse Telefonnummer an! Da kann man sich so Nummernblöcke auch buchen mit irgendwie zehn verschiedenen Endziffern und dann weißt du, okay, alle die auf Endziffer 8 anrufen, kommen über das Medium, kommen über das Mailing. Die kommen über das Mailing. So. Mach einen Code, um die Response messen zu können, weil sonst bist du Black Box und weißt nicht, welches hat etwas gebracht. Das ist doof. Und dann gilt die Regel, wir sprechen ja über Sequenz: Naja, solange es funktioniert, würde ich weiter Mailings versenden. Das ist halt dann irgendwann relativ selbsterklärend. Response Quote 2 Prozent plus. Also 100 Leute anschreiben, 2 Reaktionen. Wenn du da bist, bist du im grünen Bereich. Alles drunter nicht gut.

 

Pascal: 0:19:19 Jetzt werden sich viele sagen: Boah, die habe ich ja noch nie hingekriegt. Das sind ja utopische Zahlen. Ja, weißt du warum? Dein Mailing war kacke. Du hast einfach die Regeln missachtet. Also ganz ehrlich, ich komme aus der Praxis, ich habe es zigmal gemacht, jahrelang gemacht, funktioniert Bombe. Regional funktioniert das wahnsinnig gut. Also nicht direkt bundesweit, sondern mach mal regional bei dir in der Region. Gerade im B2B-Bereich, auch B2C, aber gerade im B2B-Bereich funktioniert dieses Element Direct Mailings bombe gut, wirklich richtig, richtig gut. Und gerade auch am Anfang, wenn du noch am Anfang stehst, ist es ein guter Weg, um damit Kunden zu gewinnen. Wirklich. Weil es ist nicht so teuer. Glaub mir, wenn du es richtig machst, wenn du die Tipps berücksichtigst, gar nicht so teuer.

 

Pascal: 0:20:04 Also Zusammenfassung. Was kann ich dir dazu sagen? Vier Sachen. Das erste ist, die richtige Targetierung ist der Schlüssel. Oder sagen wir es so: Schlechte Targetierung ist ein Killer. Zweitens: Konstanz und Konsistenz, Sequenzen versenden ist der Schlüssel. Nur ein Mail bringt nichts. Denk ans Dating! Drittens: Ein falscher Aufhänger gleich keine Affinität ist auch kacke. Das heißt: Nutze Affinitäts-Mailings, die die Zielgruppe mit deiner Leistung mit einem Benefit verknüpft. Zielgruppe, dein Angebot, Benefit. Vielleicht kann ich das nochmal kurz hier hinmachen. Dieses Dreieck: Zielgruppe, Angebot, Benefit. Das muss so ein Dreieck sein. Das ist Affinität. Und ja, der vierte Tipp ist: Nutz etwas Auffälliges, so Oversized Postcards, weil sonst landest du im Müll, unregistriert. Du willst Aufmerksamkeit.

 

Pascal: 0:21:03 So, liebe Leute, ich weiß nicht, wie viele Onlinemarketer euch sonst etwas über Direct Mailings erzählen können. Lass mich kurz überlegen. Keiner. Warum nicht? Haben die noch nie gemacht. Aber ich habe in meinem Leben wirklich viel, viel Geld dafür ausgegeben. Viel Lehrgeld bezahlt. Herausgefunden, was funktioniert, was nicht funktioniert. Das habe ich euch hier gesagt. Warum? Weil wir Fragen dazu gekriegt haben. Und deswegen hoffe ich, dass es für einige von euch echt relevant ist. Und ich will euch Mut machen: Testet es mal in eurem Geschäft! Da kann richtig Asche drin sein für euch, richtig Umsatz, weil du einfach neue Kunden gewinnst. Okay? Das ist ja die Idee. Der Kanal hier heißt “Mehr Geschäft” und Geschäft ist nicht nur online, Geschäft ist auch offline. wir wollen ein profitables Business aufbauen, das ohne dich funktioniert. Also testen, machen, tun. Wenn es dir gefallen hat, gib mir einen Daumen nach oben. Hinterlass mir gerne einen Kommentar, was du dazu denkst, ob du schon mal Erfahrungen gemacht hast, würde mich sehr interessieren. Und abonnier natürlich hier diesen Kanal. Völlig klar, oder? In dem Sinne wir sehen uns wieder im nächsten Video. Bis dann. Ciao.

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